Fackel der Angst - Von Homs nach Magdeburg

Ammar Awaniy

Geboren am 01.01.1993 in Homs, Syrien. Nach Schulbesuch und Abitur 2010 - 2015 Studium der Automatisierungskontrolle und Computertechnik an der Al-Baath Universität in Homs. Abschluss: Bachelor. Er lebt nach seiner Flucht seit Ende 2015 in Magdeburg. Er lernte rasant die deutsche Sprache, schreibt und liest Geschichten und Novellen, gerne auch historische Literatur zu Sachsen-Anhalt. Neben der begonnenen Schriftstellertätigkeit, war er aktiv in Cross-Media-Projekten der Hochschule Magdeburg-Stendal und des Offenen Kanals Magdeburg, arbeitet im Rahmen von Kulturprojekten der .lkj) als Schauspieler, Regisseur und Textentwickler für die Theatergruppe „Radikanten & Meer“. Mit der Theatergruppe entwickelte er Stücke, die in Havelberg, Stendal und Magdeburg zur Aufführung kamen (z.B. Kunstfestival Ekmagadi). Er war zum zweiten Mal auf der Leipziger Buchmesse zu Gast, nahm an der INTERLESE des Bödecker-Kreises 2017 teil und bestritt Lesungen sowie Schreibwerkstätten für diverse Institutionen (Literaturhaus Magdeburg, Bücherfest Magdeburg, Soirée „Hiergeschrieben! Hier gespielt.“ Forum Gestaltung). 



Aktulles

Der Weg zum Buch: .lkj)-Projekte auf der Buchmesse Leipzig

Ausblick und Rückschau auf viele Monate Literatur-Projekt-Arbeit der .lkj) Sachsen-Anhalt: Wir konnten auf der Internationalen Buchmesse Leipzig im März 2018 bei der Präsentation des Buches "Fackel der Angst. Von Homs nach Magdeburg" zurückschauen auf dutzende Lesungen, Schreibwerkstätten und Projekttreffen, ermöglicht durch die .lkj)-Projekte "Eigene Spuren suchen" und "Resonanzboden". Für unser nächstes Buch "Der Pascha von Magdeburg" fanden wir auf der Buchmesse prominente Unterstützung und sind schon wieder mittendrin und voll dabei ... auf dem Weg zum Buch Nr. II. Leipzig. Danke an die Crew vom Magdeburg-Stand um Heike Worel, Dr. Karsten Steinmetz und Herbert Beesten, an Dr. Harry Ziethen, an Iman Shaaban und Dr. Marat Gibatdinov für Orga, Begleitung, Moderation, Beköstigung und gute Laune. Wir kommen wieder!!!

 

 



Buchpremiere( szenische Lesung mit Schauspieler Gerold Ströher im Rahmen der Soiree „ Hier Geschrieben Hier Gespielt ) ( 15.12.2017 )

Grandioser Jahresabschluss von .lkj)-Projekten, ihren Freund*innen und Partner*innen im "Forum Gestaltung". Ein abwechsungsreiches, intensives Kulturerlebnis präsentierten Amateur-Theater, Musiker*innen und Autor*innen aus der Ukraine, Kanada, Syrien, Afghanistan, Iran, Kurdistan/Türkei, Irak, Mexiko, Armenien, Italien und Deutschland unter dem Titel „Hiergeschrieben! Hier gespielt!". Mit dabei waren der „Club der Experten“ vom Theater der Altmark Stendal unter der Leitung von Dorothea Lübbe mit Sequenzen aus den Produktionen „Geisterstadt“ und „Alles glüht“, die .lkj)-Theatergruppe „Radikanten & Meer“ zeigte die Suche nach Zukunft zwischen Tschechow, Shakespeare und Alltagsrassismus. Die „Radikanten & Meer“ entwickelten unter Leitung der Jugendbildungsreferentin Elke Fiege und dem Dramaturgen Ramazan Eskin ein Jahr lang alles gemeinsam: die Stück-Sequenzen, die Musik, die Werbung – ein echtes Selfmade-Projekt. Die dritte Theater-Compagnie nennt sich „Nus-Nus“ (arabisch für „teils-teils“). Am Ende des Abends zog die szenische Lesung des frisch erschienenen Buches "Fackel der Angst. Von Homs nach Magdeburg" an die große Bühne. Auch das Buch von Ammar Awaniy ist ein Kooperationsprojekt: "Eigene Spuren suchen", "Dehnungsfuge" und "Resonanzboden" kümmerten sich zusammen mit dem Dr.-Ziethen-Verlag und dem Friedrich-Bödecker-Kreis um Wachsen und Erscheinen des Romans. Für leckeres Essen sorgten die Bistros Al-Rahman, Bingöl und Halab Al-Salam.

 

 

Herzlichen Dank an alle Partner*innen, Freund*innen, Kolleg*innen, Teilnehmende.



Interlese in Stendal ( 7.12.2017)

Danke Stendal, Danke an das Team der Kleinen Markthalle. Die INTERLESE 2017 in Stendal war toll, eine Kooperation von "Eigene Spuren suchen", dem ICATAT und dem Friedrich-Bödecker-Kreis. Junge und ältere Menschen aus Syrien, Israel, Rußland, Deutschland und der Ukraine kamen zusammen, um biografischen Spuren zu lauschen und zu diskutieren. "Fackel der Angst. Von Homs nach Magdeburg" heißt das gelesene und diskutierte Buch von Ammar Awaniy, ein Gemeinschaftsprojekt der .lkj) und dem Dr.-Ziethen-Verlag.

 

 

 

Artikel: 

Die Angst als ständiger Begleiter - Altmark Zeitung ( 10.12.2017) 

 



Die Landeskonferenz des LAMSA  ( 11.11.2017)

Eine Lesung von Ammar Awaniy gab es in Halle/Saale mit seinem Manuskript "Fackel der Angst. Von Homs nach Magdeburg". Dort in Halle findet zur Zeit die Landeskonferenz des LAMSA statt (Landesnetzwerk der Migrantenselbstorganisationen Sachsen-Anhalts). Themen sind dort zum Beispiel die interkulturelle Kompetenz, Diskrimminierung, transkulkturelles Demokratieverständnis und Teilhabe. Weil viel zu häufig noch Migrant*innen "nur" Teilnehmende auf Konferenzen sind, werden gestern und heute in Halle die Rollen getauscht: Migrant*innen präsentieren ein Thema und die Gäste fragen nach. Und es kamen viele viele Gäste mit großem Interesse ...



Fackel der Angst - im Dezember in den Buchläden

Es gab weitere Arbeitstreffen auf dem Weg zum Buch!! "Die Fackel der Angst. Von Homs nach Magdeburg" soll im Dezember in den Buchläden stehen. lkj)-Projekt-Kollege Ferkel Lotofwine begleitete uns zum Dr. Ziethen-verlag nach Oschersleben und ins Literaturhaus Magdeburg. Lektorat, Layout, Korrekturlesen, Illustrationen, Formatieren, Drucklegung... Viele Themen füllten den Tag.



"Eigene Spuren suchen" im Rahmen der Interlese 2017 im Gymnasium Landsberg ( 02.11.2017)

"Eigene Spuren suchen" im Rahmen der Interlese 2017 im Gymnasium Landsberg: Über 50 Schülerinnen und Schüler der 8. und 10. Klassen lauschten und diskutierten mit Ammar Awaniy und Dr. Mieste Hotopp-Riecke rund um die "Fackel der Angst. Von Homs nach Magdeburg" sowie weiterer Literatur rund um Migration und Integration. Leselust & Entdeckung neuer Welten waren die Landsberger Themen vor einem aufmerksamen jungen Publikum. Ein herzliches Dankeschön an Frau Braune und Frau Lorenz, wir kommen gerne wieder.



Lesung & Diskussion : Swap your library -Resonanzboden ( 24.10.2017)

Wunderschöner Abend mit Lesung von Ammar Awaniy & Musik Enver Ibragimov.



Lesung & Diskussion: Rage and Love Festival ( 21.05.2017 )

Lesung und Diskussion zu einem Text über Flucht, Liebe und Ankommen, Kennenlernen, dazu Essen, Trinken, Freiheit schmecken...in Wohlfühlatmosphäre gestern auf dem Rage & Love-Festival in der "Insel der Jugend" mit dem jungen Autor Ammar Awaniy.

 

 

 

 



Bücherfest "UmGeblättert"

Auf dem Bücherfest "UmGeblättert" war das .lkj)-Projekt "Eigene Spuren suchen" mit unserem Freund und Autor Ammar Awaniy zu Gast. Ammar las aus seinem Manuskript "Fackel der Angst. Von Homs nach Magdeburg". Nach der Diskussion seines Textes auf der Schreibwerkstatt im Literaturhaus Magdeburg zwei Tage zuvor folgte im Moritzhof nun der erneute Praxis-Test mit frischen Passagen auf deutsch. Die zahlreichen Fragen des Publikums und der Applaus zeigten: Der Text kommt an, regt an, bewegt.

 

 

 

 



Fackel der Angst auf der Leipziger Buchmesse 2017

"Magdeburg (er)lesen" hieß es heute auf der Leipziger Buchmesse. Neben dem profilietresten Kabarettisten aus Sachsen-Anhalt, Hans-Günther Pölitz, stand auch der Neumagdebürger Ammar Awaniy auf der Bühne. Er präsentierte einige Seiten seines Manuskriptes "Fackel der Angst. Von Homs nach Magdeburg" und unterhielt sich anschließend Dr. Karsten Steimetz über Magdeburg, die Sehnsucht nach Literatur und Heimat: eine Spurensuche zwischen Homs und Elbe. Tolle Menschen, interessierte Verleger und Einladungen zu Lesungen machten den Tag perfekt. Danke an das Team der Literaturszene Ottostadt Magdeburg...

 

Wir kommen gerne wieder, wenn aus dem Manuskript das Buch gewachsen ist. 



Von der Flucht zum Buch - Ein Syrer breichtet

Unsere Freundinnen und Freunde vom Offenen Kanal-Magazin "Jugendstil" mit einem Kurzporträt von Ammar Awaniy über sein Buchprojekt "Fackel der Angst. Von Homs nach Magdeburg". Nächste Woche liest er aus seinem Manuskript auf arabisch und deutsch auf der Leipziger Buchmesse (23.3.2017) und auf unserem Newroz -Teilhabe-Festival im Moritzhof Magdeburg (25.3.2017).

 

 

 



Fackel der Angst

Die SpurenSuche nach dem Eigenen im vermeintlich Fremden geht weiter. Mit Ammar Awaniy auf die Leipziger Buchmesse, mit persisch-osmanischer Köşk und Bruno Taut am Bosporus... Heute ein Vorgeschmack in der Volksstimme.

 

 

Artikel : 

Fackel der Angst - Volksstimme ( 21.02.2017) 

 

 

 

Wir freuen uns



Neujahrsempfang von lkj ,LAMSA,Lanze & Forum Gestaltung (23.01.2017)

Auch das lkj-Projekt EigeneSpurenSuchen präsentierte sich auf dem Neujahrsempfang im Magdeburger Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft. Ammar Awaniy las aus seinem Manuskript "Die Fackel der Angst. Von Homs nach Magdeburg".

 

 

 

 

Danke an alle Zuhörer*innen und Diskutant*innen



Finissage zum Tag der Menschenrechte (10.12.2016)

Eine würdige Finnisage gab es am Tag der Menschenrechte für die Fotoausstellung "WÜRDE". Nach drei Monaten Laufzeit endete diese beeindruckende Ausstellung im Saal des EineWeltHauses als Kooperationsveranstaltung der Auslandsgesellschaft Sachen-Anhalt (AGSA) und der .lkj) Beteiligt waren die Projekte "Resonanzboden", "Globales lokal angehen" und "Eigene Spuren suchen". Für lukullische Genüsse aus Syrien, Jordanien und Ägypten sorgte das Bufett vom "Ar Rahman-Bistro" und einen Riesenapplaus bekam Issa Fayad für seine arabischen Lieder mit der Oud. Thomas Peschel-Findeisen, einer der Ausstellungsmacher*innen, sowie Sören Herbst (Stadtrat Bündnis90/Die Grünen) steuerten Gedanken zur aktuellen Situation Geflüchteter in Deutschland und zur Entwicklung internationaler Menschenrechtspolitik bei. Eine Lesung auf arabisch und deutsch bot Ammar Awaniy aus seinem Manuskript "Die Fackel der Angst. Von Homs nach Magdeburg". Dieser Roman und eine sachsen-anhaltinische Erweiterung des Projektes "WÜRDE" wird Inhalt eines Kooperationsprojektes der nächsten drei Jahre sein: Gemeinsam getragen von "Resonanzboden", dem Institut ICATAT und "Eigene Spuren suchen" wird die Ausstellung "WÜRDE" gerahmt von Schüler-Schreib- und Lesewerkstätten durch Sachsen-Anhalts Schulen touren.