Der Pascha von Magdeburg

Auf den Spuren von Interkultur-Geschichte(n) rund um den Pascha von Magdeburg, Mehmed Ali Pascha und vielen weiteren noch unbekannten oder unterschätzten Lebensweg-Geschichten erkunden wir in gemischten Teams die vielschichtige Vergangenheit und Gegenwart Magdeburgs. Unser besonderer Fokus liegt dabei auf den Biografien von Zugereisten aus dem islamischen Kulturkreis und mitteldeutschen Ausgewanderten im Orient. Erfolgsgeschichten und gescheiterte Lebenswege von gestern setzen wir in Beziehung zu Geschichten persönlichen Glücks von Neubürger*innen in Sachsen-Anhalt. Aber auch Phänomene wie Alltagsrassismus und Fremdenfeindlichkeit werden thematisiert. Auf dem Weg zum Buch arbeiten Jugendliche in Text-Werkstätten, auf GeoCahcing-Safaries und in Kalligrafie-Gruppen an Form und Inhalten unseres großen Ziels: Unser Buch in den Läden, in den Schulklassen und auf der Buchmesse Leipzig zu präsentieren.

Ziel

In dieser Projektsäule werden in Kleingruppen-arbeit Texte gelesen, recherciert, übersetzt und diskutiert. Diese Texte kommen dann mehrsprachig (deutsch und mehrsprachige Zusammenfassungen) in unser neues interkulturelles Buch "Der Pascha von Magdeburg. Der Orient in Mitteldeutschland".

Partner*innen

Unsere Kooperationspartner*innen sind für diese Projektsäule der Ost-Nordost-Verlag Magdeburg, die Zeitreise-Manufaktur Magdeburg und das Institut für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien. Befreundete Redaktionen z.B. der Migrationszeitung MIZE aus Stendal und Schriftsteller*innen wie die Magdeburger Stadtschreiberin Nellja Veremej, der Ummendorfer Autor Gunther Hirschligau, Ammar Awaniy aus Syrien und die türkeistämmige Publizistin Şehbal Şenyurt Arınlı unterstützen das Wachsen des Buchprojektes.

Biographien & Geschichte(n)

Unser entsehendes Buch ist ein staunender Blick der Begeisterung in die interkulturelle Geschichte Mitteldeutschlands und die inspirierende, aufregende Vielfalt der Gegenwart unserer Heimat. In 44 Kapiteln, in 44 Geschichten aus der Geschichte und Gegenwart machen die literarischen Streifzüge zwischen Arabien, Al Andalus und Brandenburg-Preußen, zwischen Turkestan, Tatarstan, der Altmark, Halle und Magdeburg Lust auf mehr solch schillernder Kalenderblätter.



Aktuelles

Näbi-Däüli-Soirée

Am Freitag den 14.09.2018 hatten wir mit der Näbi-Däüli-Soirée im Literaturhaus Magdeburg den Eigene-Spuren-Veranstaltungs-Reigen im Rahmen der Interlulturellen Woche und der INTERLESE 2018 eröffnet.  Besonders emotionale Momente gab es, als unsere Eigene-Spuren-Aktivist*innen eigene Werke vortrugen als Geschenk. Der Tochter des tatarischen Dichters Näbi Däüli schenkte Iman Shaaban eine Kalligrafie-Arbeit (nun ist dieses Poster bereits als jüngstes Exponat im Näbi-Däüli-Museum in Tatarstan), Ammar Awaniy und Ramazan Eskin schenkten Tochter Gulfiya und Urenkel Sawwa zwei Überstzungen: Das erste Mal wurde Näbi Däüli´s Gedicht an seine Tochter ("Spiele mein Mädchen") ins Arabische und Kurmanci-Kurdische übersetzt und sorgte für Tränen der Rührung. Näbi Däüli litt während des II. Weltkrieges in deutschen Getsapo-Gefängnissen und KZ´s, unter anderem in Magdeburg. Heimgekehrt nach Tatarstan litt er dort bis in die 60er Jahre hinein unter Repressionen, KGB-Verhören, Rotem Terror..... Er blieb trotz alledem ein liebender Vater und humorvoller Dichter....

 

Unser Bundesfreiwilligen-Dienstleistender, der krimtatarische Künstler Enver Ibrahimogli und der persische Musiker Mojtaba Faghihi begleiteten den Abend auf Dev und Saxophon.



Literatur & Musik-Abend „Das schöne Leben / Matur Yaşäü“

Zwischen Diktatur und Literatur / Zwischen Leben und Tod. 

 

Der tatarische Schriftsteller und Poet Näbi Däüli (1.6.1910-18.5.1989) war als Soldat der Roten Armee Kriegsteilnehmer in Deutschland, als Kriegsgefangener und Häftling in Konzentrationslagern in Mittelbau-Dora und Magdeburg. Eines seiner bekanntesten Werke ist das Buch „Zwischen Leben und Tod“ (Яшәү белән үлем арасында / Yaşäü belän ülem arasında). Dieses Buch verarbeitet seinen Lebensweg als Poet und Literat in Krieg und Kriegsgefangenschaft. Seine Tochter und sein Enkel besuchen zusammen mit Wissenschaftler*innen und Jugendlichen die Stationen seines Lebens und Leidens im September 2018. Auf den Stationen der Reise gibt es Lesungen, Workshops mit Jugendlichen, Diskussionsrunden, Archivbesuche und Gedenkstunden. Die kleine Gedenk-Rundreise führt von Kasan, der Hauptstadt Tatarstans, nach Frankfurt am Main, Darmstadt, Weimar/Buchenwald/Mittelbau-Dora, Magdeburg und Lössewitz/Calvörde. In Lössewitz wurde Näbi Däüli als Kriegsgefangener zur Zwangsarbeit eingesetzt. Die Soirée im Literaturhaus besteht aus mehrsprachigen Rezitationen seiner Texte und Gedichte, Kurzreferaten und Musik auf Dev/Dombra und Saxophon. 

 

Näbi-Däüli-Soirée

 

Wann: 14.09.2018, Freitag, 19:00 – 20:30 Uhr

Wo: Literaturhaus Magdeburg mit der Tochter des Schriftstellers, Frau Gulfija Dawletschina, dem Enkel Sawwa Mersljakow, sowie: Dr. Marat Gibatdinow (Akademie der Wissenschaften Tatarstans); Venera Gerasimov-Vagizova (Vorstand der Union „Tatarlar Deutschland e.V.“, Ammar Awaniy (Autor, Magdeburg) sowie den Künstler*innen: Enver İbrahimoğlı (Saxophon) Mojtaba Hilkija Faghihi (Dev/Dombra) u.a

 

 

 

Wir freuen uns auf euch ! 

 

 



Oriens Germaniae-Burgfest Ummendorf

Ein fantastisches Workshop-Wochenende verbrachten wir mit dutzenden Teilnehmenden und Gästen in unserer Zweiheimisch-Kulturjurte im Rahmen von "Oriens Germaniae" beim Burgfest Ummendorf.

Herzlichen Dank an ALLE Beteiligten. Ihr wart großartig. Danke an die Aktiven des Burgtheater Ummendorf e.V., an Grundschule, Bördemuseum, Feuerwehr und Christian Grabow Abd al-Hikam al-Andalus, Frau Vogel und das ganze Team für immense Organisation sowie das ICATAT-Team für Beratung und Material, Texte, Bücher. Unsere Freund*innen, Kolleg*innen, Teamer*innen Dzhemile Ibragimova Umerova, Ammar Awaniy, Ramazan Eskin, Masumeh Ahmati, Enver Ibrahimogli, Iman Shaaban waren unermüdlich bei sengender Hitze im Einsatz. Für die Jurte, Logistik und Beratung 1001 Dank an Familie Undra Dreßler und Andreas Gentzsch.

 

 

Gerne wieder im nächsten Jahr!

 

 



Stadtlesen und I,Slam - Mai 2018

Magdeburg😍 liebt Kultur – beheimatet Museen, Musik- und Theaterbühne, Literatur. Die engagierte Stadt an der Elbe bemüht sich um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025. Zum ersten Mal gastiert das Lesefestival StadtLesen in der Elbestadt, die nicht von ungefähr in das Bewerberrennen um den Titel der europäischen Kulturhauptstadt geht. Vom 3. bis zum 6 Mai wurde StadtLesen auf dem Moritzplatz in Magdeburg damit Teil der zehnten JubiläumsLiteraTour, auf der von Ende April bis Mitte Oktober Plätze in 26 Städten im deutschsprachigen Raum bespielt werden. Den Titel StadtLesenStadt 2018 hat Magdeburg errungen und wir waren mit dabei: Die .lkj)-Projekte "Eigene Spuren suchen" und "Kiezrebellion" organisierten am 4. Mai einen Integrationslesetag „Kitab / Kniga / Buch“ - Kinderbücher auf Arabisch, Kurdisch , Ukrainisch, Türkisch, Russisch und Deutsch schmökern, am 5. Mai einen Poetry-Slam-Workshop von " I,Slam " Mit dabei waren Dzhemile Ibragimova Umerova, Reem Alrahmoun, Ammar Awaniy, Ramazan Eskin, Mieste Hotopp-Riecke, Irene Riyabenka sowie die Poetry-Dichter*innen von i,Slam... 

 

 

 

https://www.facebook.com/events/1700339796693339/

 



Texte.Färben.Heimat

Neues .lkj)-Projekt "Texte.Färben.Heimat" gestartet! Bis Sommer 2019 entwerfen, zeichnen, diskutieren und illustrieren junge Magdeburger*innen einen Interkultur-Wiki für Magdeburg mit Kalligrafie, Leselust und Geschichten aus unserer gemeinsamen Geschichte der Vielfalt. Wir freuen uns über den gelungenen Auftakt und freuen uns über weitere kreative Schüler*innen und Jugendliche bis 18 Jahre. Partner*innen sind die Europa-Schule Hegel-Gymnasium und das Institute for Caucasica-, Tatarica- and Turkestan Studies (ICATAT).  Gefördert wird das Projekt durch das Konzept „Jugend ins Zentrum!“ der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. als Teil des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 



URBAN KULTUR PICKNICK

Am 25. Mai hieß es – reclaim the streets! Mit dem URBAN KULTUR PICKNICK haben wir den Ulrichplatz im Magdeburger Stadtzentrum kreativ belebt. Mit verschiedenen Aktionen luden wir Passant*innen und im Kiez Wohnende ein, sich kreativ auszutoben und den städtischen Raum zu verändern. Das Team der Kalligrafiewerkstatt von "Eigene Spuren suchen" war dabei. Danke an Zhang Kai, Dzhemile Ibragimova Umerova und Iman Shaaban!! Mit Farbe, Wassermelone, Kuchen, reichlich Sonne und Spielen war Magdeburg gestern ein Stück bunter und es wurden vor Ort Ideen gesammelt, wie die Stadt jeden Tag für alle lebenswerter sein könnte.



Rage and Love Festival- Kalligrafie Workshop

 

 

Die .lkj)-Projekte "Eigene Spuren suchen" und "Resonanzboden" auf dem Rage and Love-Festival. Heute gab es: Live-Kalligrafie! Unsere Teamer*innen mit chinesischen, krimtatarischen und syrischen Wurzeln begaben sich mit Kindern und Jugendlichen auf Namens-Reise. Die Bedeutung und die Herkunft des eigenen Namens wurde thematisiert und die Namen in drei Alphabeten kalligrafisch-kreativ dargestellt. Kalligrafie von unterwegs, selbstgemacht, zum Mitnehmen, für zu Hause.

 

 

 

 

Kommt vorbei!!



Illustrationen, Covergestaltung, Graphiken und Fotos...

"Der Pascha von Magdeburg" wird das nächste Buch unseres .lkj)-Projektes "Eigene Spuren suchen" heißen: Skurrile, farbige, unbekannte (Erfolgs-)Geschichten aus der Interkulturgeschichte von Sachsen-Anhalt von gestern und heute erzählt in 40 Kapiteln. Die Illustrationen, Covergestaltung, Graphiken und Fotos entstehen in Workshops mit Schüler*innen und Student*innen. Gestern zeigte uns Iman Shaaban, welche kleinen großartigen Kunstwerke sie beisteuern kann. Der Neumagdebürger Anas Javaid wird unsere junge Gruppe verstärken. Willkommen Anas! Danke Koko, Lilli, Julischka, Rosa für Eure Beteiligung.

Es wird schön! 

Dankeschön für die herzliche Gastfreundschaft an Jacqueline Brösicke und ihr Team im Volksbad Buckau!

 



Newroz-Fest !

Alles Gute zum Newroz-Fest! Wir waren gerne dabei beim Magdeburger Newroz-Fest mit unserem Projekt-Team von "Eigene Spuren suchen". Es gab historisches zu erfahren über die Bedeutung von Nouruz/Newroz, Gedichte wurden vorgetragen auf deutsch, persisch, turkmenisch, tatarisch und arabisch. Die Musik war ebenfalls international von kasachisch bis afghanisch, von persisch bis kurdisch; das Essen persisch, afghanisch, deutsch und krimtatarisch. Herzlichen Dank an das Organisation-Team um Keywan Tonekaboni, Mahdi Osmani, Sebastian vom IkuGa, dem CampusTheater-Team und den vielen Köchinnen und Köchen, den Musikern vom OTANA und allen Helfer*innen vorher, nacher und vor Ort!!!

 



Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Die .lkj) war dabei: Am Tage des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus fanden in Magdeburg unterschiedliche Veranstaltungen statt. Am Mahnmal für die Opfer des KZ_Außenlagers „Magda“ in Rothensee gab es eine Kranzniederlegung, im Parlament von Sachsen-Anhalt eine Gedenkstunde und danach wurden in der ganzen Stadt Rosen an den „Stolpersteinen“ niedergelegt. Nach Rothensee fanden nur wenig junge Menschen den Weg. An der Gedenkstunde im Landtag beteiligten sich französische Jugendliche unserer Partnerstadt Tours sowie Schüler*innen aus Salzwedel, Haldensleben und Halle. Schüler*innen der BBS „Eike von Repkow“ Magdeburg und die Band FOYAL gestalteten ein würdiges Rahmenprogramm im Landtag, wo der Hauptredner der Bundestagspräsident a.D., Prof. Dr. Norbert Lammert war. Er sprach über Flucht, Vertreibung und Tod vor mehr als 70 Jahren und zog mahnende Schlussfolgerungen für unsere jetzige Zeit mit einem Zitat von Kofi Annan: „Alles was das Böse benötigt, um zu triumphieren, ist das Schweigen der Mehrheit“. Im Landtag wurde nach der Gedenkstunde die Fotografie-Ausstellung „KZ überlebt“ eröffnet im Beisein des Fotografen Stefan Hanke. Bezogen auf die Debatten um Flucht und Migration sagte Norbert Lammert: „Die öffentlich gelebte jüdische Religion und Kultur müssen zu Deutschland gehören wie auch die christliche und islamische Religion zum Leben in Deutschland gehören. Der Integrationsrahmen ist unsere Verfassung. Wer in unser Land kommt, wandert in das Grundgesetz ein. Flüchtlinge willkommen heißen macht Integration unabdingbar, denn die Würde des Menschen ist unantastbar. Dies ist ein kategorischer Imperativ“. Auf den Veranstaltungen selbst waren Geflüchtete jedoch nur wenige anwesend. 



Eröffnung der Kleine Markthalle

"Ab jetzt geöffnet"!! Die "Kleine Markthalle" in Stendals Innenstadt wurde offiziell für die Bevölkerung als offener Bürgertreff geöffnet. Die Freiwilligen-Agentur Stendal hat zusammen mit dem Team der "Dehnungsfuge", mit den Kooperationspartner*innen vom Theater der Altmark, des DRK, vom Projekt "Eigene Spuren suchen" der .lj), der Kaschade-Stiftung, über dreißig lokalen Handwerksbetrieben und zahlreichen ehrenamtlichen Helfer*innen - Alteingesessenen wie Zugezogenen - über Monate emsig gearbeitet, das Projekt "KulturBaumarkt" wurde umgesetzt und nun soll mit Projekten wie der "WunderBar", der Bürgerbühne, "Namenspiegel" und weiteren interkulturellen Jugendprojekten buntes Leben einziehen. Gratulation und Dankeschön an alle Netzwerkpartner*innen und Unterstützer*innen!!!

 



Interkulturelle Stadtspaziergang

Eigene und fremde Spuren, Ankommen und Weggehen waren heute das Thema auf unserem interkulturellen Stadtspaziergang im Rahmen des Newroz-Teilhabe-Festivals. Menschen mit Wurzeln in Syrien, Afghanistan, China, der Türkei, Kasachstan und Deutschland wandelten auf den Spuren von Mehmed Ali Pascha aus Magdeburg, von Rüstam Raza aus Ägypten und sammelten viele Mosaiksteine aus der christlich-islamischen Geschichte Mitteldeutschlands.

 

 



GeoCaching-Safari Magdeburg interkulturell

Wir entdecken auf unserer Geo-Caching-Safari per GPS und Tablet die reiche interkulturelle Geschichte Magdeburgs. Diese ist oft versteckt oder erst auf den zweiten Blick sichtbar, wurde verdrängt oder vergessen. Dabei können viele Geschichten aus der Geschichte Magdeburgs lehrreich sein für unser Heute: islamisch-christliche Begegnungen hier und historische Magdeburger Lebenswege in den Orient können verdeutlichen: Migration, Integration und Kulturaustausch sind nichts Neues. Dies gab es schon immer und Vielfalt, Offenheit und Vernetzung macht die Stärke einer Gesellschaft aus. Deshalb gehen wir jungen MagdeburgerInnen auf Geo-Caching-Exkursionen durch unsere Stadt und entdecken, erraten, erschmecken und dokumentieren gemeinsam diese Vielfalt – historisch und aktuell.  Was heißt das konkret? – Wir entdecken auf Geo-Caching-Tour historische Orte/leckere Bistros/ neue Kulturtipps. – Welchen Religionen, Nationen, Sprachen begegnen wir in unserer Stadtlandschaft? – Von welchen Magdeburger Legenden, von welchen Vorurteilen, aber auch von welchen Erfolgsgeschichten und Lebenslusterfahrungen hören und lesen wir? – Was ist noch zu sehen an Interkulturgeschichte in Magdeburg? – Zusammen lernen wir das Bedienen der Geo-Caching-Technik und können eigene Touren entwerfen.

 

 Wo? Treffpunkt Eingang Kulturhistorisches Museum Magdeburg

Wann?  23.3.2017, 15:00-18:00 Uhr Die Veranstaltung findet im Rahmen des Newroz-Teilhabe-Festivals in Magdeburg statt und richtet sich ausdrücklich an Menschen mit und ohne Deutschkenntnisse.

 

www.newroz-magdeburg.de

 

Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Um Anmeldung wird gebeten (newroz@jugend-lsa.de), begrenzte Teilnehmer*innenzahl.



Weltkulturfest 2017

Wie können wir ökologisch Textilien färben und bedrucken? Wieviel Energie frißt ein Smoothie und wer wusste, dass Muslime in Deutschland schon seit über 400 Jahren leben? Wie funktioniert in Deutschland Projekt-Management? Wie kocht man auf tatarisch und woher kommt das Henna? Dieses und viele weitere Themen wurden auf Workshops, an Ständen und bei Diskussionen behandelt auf dem Weltkulturfest Magdeburg. Ein lebendiges, buntes Teilhabe-Fest zwischen kultureller Bildung, Konzert und Kochtopf. Über 500 Teilnehmer*innen sowie vier Bands und zahlreiche Tanz-, Theater-, Sport- und Trommel-Gruppen bezogen die Teilnehmenden ein, es wurde genetzwerkt und neue Freundschaften entstanden. Am Stand von Tatarlar Deutschland e.V., ICATAT und unserem lkj-Projekt "Eigene Spuren suchen" schwirrten Stifte und Telefonnummern umher: Tatarische Magdeburger*innen, die voneinander nicht wussten, aber seit 40 Jahren in der Elbestadt zuhause sind, fanden einander und zusammen mit Meridian und .lkj) e.V. sollen schon ab Oktober neue Aktionen gestartet werden. Danke an alle vom OrgaTeam, vor allem Lisa Schulz und Magdelene Schlenker, danke an die Migrant*innen-Selbstorganisationen, die vielen Ehrenamtlichen und allen Förder*innen/ Unterstützer*innen!!!

 



Sabantui 2017

Das Sommerfest der tatarischen Kultur und Bildung war ein voller Erfolg: Trotz Sperrung des eigentlichen Festgeländes im Kulturpark Rotehorn fand ein grandioses Fest statt, bunt, schillernd, fröhlich in toleranter mehrsprachiger Atmosphäre zum Ende des Ramadan. Neben Stadt-Safaries zu deutsch-tatarischer Interkultur-Geschichte in Magdeburg, story-telling-worskhops und "Gemeinsam Kochen" gab es jede Menge Sport und Spiel. Danke an alle, die mitgeholfen haben: Ohne die Aktivist*innen von Tatarlar Deutschland e.V.; Meridian e.V., ICATAT e.V. und die jugendlichen tatarischen Magdeburger*innen hätten die Workshops und OpenAirSportSpiele nicht stattfinden können. Tausend Dank auch für die Unterstützung an das .lkj)-Projekt Resonanzboden und unsere Nachbar*innen vom Forum Gestaltung. Und weil es so gut bunt und laut war: Es wurde beschlossen das Deutschland-Sabantui auch in 2018 in Magdeburg durchzuführen: Räxim itegez / Herzlich Willkommen dann auch im nächsten zum Sabantui in Magdeburg.